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Aknenarben behandeln in Düsseldorf

Eine Aknenarben Behandlung in Düsseldorf ist selten eine einzelne Anwendung. Sie ist ein Behandlungspfad: mehrere Verfahren, in einer bestimmten Reihenfolge, über mehrere Monate verteilt – abgestimmt darauf, welche Art von Narben Ihre Haut tatsächlich zeigt. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Ergebnis, das Sie im Alltag bemerken, und einer Behandlungsserie, die verpufft.

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Eine Aknenarben Behandlung in Düsseldorf ist selten eine einzelne Anwendung. Sie ist ein Behandlungspfad: mehrere Verfahren, in einer bestimmten Reihenfolge, über mehrere Monate verteilt – abgestimmt darauf, welche Art von Narben Ihre Haut tatsächlich zeigt. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Ergebnis, das Sie im Alltag bemerken, und einer Behandlungsserie, die verpufft.

In unserer Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt sehen wir fast immer Mischbilder. Auf einer Wange sitzen eingezogene Grübchen, daneben liegen flächige Rötungen, am Kinn vielleicht eine erhabene Narbe. Diese drei Befunde sehen für das ungeübte Auge nach demselben Problem aus, brauchen aber völlig verschiedene Antworten. Wer alles mit einem einzigen Verfahren angeht, behandelt einen Teil richtig und den Rest wirkungslos.

Diese Seite beschreibt, was wir anbieten, wie wir vorgehen – und wo unsere Grenze liegt. Wenn Sie zunächst verstehen möchten, wie Aknenarben überhaupt entstehen und wie sie sich unterscheiden, lesen Sie unseren ausführlichen Ratgeber Aknenarben – Arten, Ursachen und Behandlung. Hier geht es um das konkrete Behandlungsangebot.

Zuerst: Welche Narben haben Sie überhaupt?

Ohne saubere Einordnung des Narbentyps ist jede Empfehlung geraten. Deshalb steht diese Unterscheidung am Anfang jeder Beratung.

Atrophe Narben – eingesunkene Narben

Atrophe Narben entstehen, wenn beim Abheilen der Entzündung zu wenig Kollagen gebildet wurde. Die Haut sinkt ein. Fachlich werden drei Formen unterschieden, und diese Unterscheidung ist praktisch relevant, weil jede Form anders auf Behandlungen reagiert:

  • Ice-Pick-Narben sind sehr schmal, aber tief – wie mit einer feinen Nadel eingestochen. Sie reichen weit in die Dermis hinunter. Flächige Verfahren erreichen den Grund dieser Narben nicht zuverlässig.
  • Boxcar-Narben sind breiter, rund oder oval, mit deutlich abgesetzten, kantigen Rändern. Sie wirken wie kleine Krater. Flache Boxcar-Narben sprechen deutlich besser an als tiefe.
  • Rolling Scars haben weiche, verlaufende Ränder. Die Haut wirkt wellig statt gelöchert. Ursache sind bindegewebige Stränge, die die Hautoberfläche von unten nach innen ziehen. Sie fallen besonders im Streiflicht auf.

Hypertrophe Narben und Keloide – erhabene Narben

Hier lief die Heilung in die andere Richtung: zu viel Kollagen. Die Narbe liegt über dem Hautniveau. Hypertrophe Narben bleiben auf die ursprüngliche Wunde begrenzt, Keloide wachsen darüber hinaus und können jucken oder spannen. Häufig betroffen sind Kiefer, Hals, Brust und Rücken.

Wichtig: Keloide behandeln wir nicht. Sie gehören in dermatologische Hände – dort stehen intraläsionale Kortison- oder 5-FU-Injektionen, Kryotherapie und Kompressionsverfahren zur Verfügung. Kollagenstimulierende Verfahren wären hier nicht nur wirkungslos, sondern können das Problem verstärken. Wenn wir in der Beratung ein Keloid sehen, sagen wir Ihnen das und empfehlen die Überweisung.

Was gar keine Narbe ist

Ein großer Teil dessen, was Patientinnen als „Aknenarben" beschreiben, sind überhaupt keine Narben:

  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH): bräunliche Flecken dort, wo entzündete Pickel saßen. Die Hautstruktur ist intakt, nur die Pigmentierung ist gestört.
  • Postinflammatorisches Erythem (PIE): rötliche bis rosa Flecken, ebenfalls ohne Niveauunterschied – erweiterte Gefäße nach der Entzündung.

Pigmentflecken nach Akne entstehen, weil die Entzündung die pigmentbildenden Zellen anregt: Zurück bleibt ein bräunlicher Fleck genau dort, wo der Pickel saß. Menschen mit dunklerem Hautton sind häufiger betroffen. Rötungen und erweiterte Äderchen haben eine andere Ursache – die während der Entzündung erweiterten Gefäße bilden sich nur langsam zurück. Beides ist eine Farbveränderung, keine Formveränderung.

Der Unterschied zu echten Narben ist damit auch einer der Behandlung: Narben brauchen Verfahren, die Gewebe umbauen. Verfärbungen brauchen vor allem Zeit, Lichtschutz und allenfalls eine Behandlung an der Oberfläche, etwa ein oberflächliches chemisches Peeling oder pigmenthemmende Wirkstoffe in der Pflege. Hartnäckige erweiterte Äderchen sind ein Fall für die Dermatologie, wo gefäßselektive Verfahren zur Verfügung stehen; kollagenstimulierende Behandlungen richten dagegen nichts aus.

Diese Verfärbungen verblassen in vielen Fällen über Monate bis zwei Jahre von selbst, vorausgesetzt, die Haut wird konsequent vor Sonne geschützt. Wer sie als Narben behandeln lässt, gibt Geld für etwas aus, das keine Behandlung braucht. Fahren Sie mit dem Finger über die Stelle: Fühlen Sie eine Vertiefung oder Erhebung, ist es eine Narbe. Sehen Sie nur eine Verfärbung auf glatter Haut, ist es das in der Regel nicht.

Die Voraussetzung, über die zu selten gesprochen wird

Bevor wir eine einzige Narbe behandeln, müssen zwei Dinge geklärt sein.

Die Akne muss zur Ruhe gekommen sein. Eine aktive, entzündliche Akne produziert laufend neue Narben. Wir würden mit jeder Sitzung hinter der Entwicklung herlaufen – und Microneedling oder Peeling auf entzündeter Haut können die Entzündung zusätzlich verschleppen. Steht Ihre Akne noch nicht still, ist der erste richtige Schritt der Hautarzt, nicht die ästhetische Praxis. Das kostet Sie Zeit, spart Ihnen aber Sitzungen, die nichts bringen. Was im Alltag hilft, die Haut nicht zusätzlich zu reizen, finden Sie in unseren Reinigungstipps für die Haut; persönliche Eindrücke zum Umgang mit Akne lesen Sie im Beitrag Akne.

Nach Isotretinoin gilt ein Sicherheitsabstand. Nach einer systemischen Isotretinoin-Therapie ist die Wundheilung der Haut verändert. Üblich ist ein Abstand von etwa sechs Monaten nach Therapieende, bevor tiefergehende Verfahren wie medizinisches Microneedling, mitteltiefe Peelings oder Subcision durchgeführt werden. Bitte sagen Sie uns in der Beratung unbedingt, ob und wann Sie Isotretinoin eingenommen haben – auch wenn es Jahre her ist.

Wann eine Behandlung sinnvoll ist

  • Ihre Akne ist seit mehreren Monaten stabil oder ausgeheilt
  • Es bestehen sichtbare Niveauunterschiede der Haut, nicht nur Verfärbungen
  • Sie sind bereit, mehrere Sitzungen über Monate einzuplanen
  • Sie können nach jeder Sitzung konsequenten Lichtschutz umsetzen
  • Ihre Erwartung ist Verbesserung in Stufen, nicht narbenfreie Haut

Nicht sinnvoll ist eine Behandlung bei aktiver entzündlicher Akne, bei akutem Herpes im Behandlungsgebiet, bei Keloidneigung, während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei frischer, noch geröteter Narbenbildung, die sich von selbst noch deutlich verändern wird.

Welches Verfahren zu welchem Narbentyp passt

Microneedling – die Basis des Behandlungspfads

Medizinisches Microneedling ist bei atrophen Aknenarben unser Hauptverfahren. Feine Nadeln setzen kontrollierte Mikroverletzungen in der Dermis. Der Körper antwortet mit Kollagenneubildung, das Gewebe unter der eingesunkenen Narbe wird über Wochen aufgebaut. Besonders gut sprechen flache Boxcar-Narben und Rolling Scars an, auch die allgemeine Hautstruktur und die Porengröße verbessern sich häufig mit.

Realistisch sind vier bis sechs Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen. Das Ergebnis baut sich langsam auf; die deutlichste Veränderung sehen die meisten Patientinnen erst zwei bis drei Monate nach der letzten Sitzung.

Chemisches Peeling – Oberfläche und Textur

Ein chemisches Peeling arbeitet an der Hautoberfläche. Oberflächliche Peelings glätten die Textur, verfeinern das Hautbild und wirken auf postinflammatorische Hyperpigmentierung. Mitteltiefe Peelings gehen weiter in die Dermis und verbessern flache atrophe Narben.

Für Ice-Pick-Narben gibt es einen Sonderweg: TCA-CROSS. Dabei wird hochkonzentrierte Trichloressigsäure punktgenau nur in den Narbenkanal gesetzt – die umgebende Haut bleibt unberührt. Der Narbenboden hebt sich über mehrere Anwendungen nach oben. Das ist bei diesem Narbentyp eines der wenigen Verfahren, die überhaupt etwas ausrichten, braucht aber typischerweise drei bis sechs Anwendungen und hinterlässt für einige Tage kleine Krusten an den behandelten Punkten.

Subcision – bei Rolling Scars

Bei Rolling Scars ziehen bindegewebige Stränge die Haut von unten nach innen. Solange diese Stränge bestehen, kann noch so viel Kollagenstimulation an der Oberfläche die Delle nicht anheben. Bei der Subcision werden die Stränge mit einer feinen Nadel oder Kanüle unter der Haut gelöst. Die Haut kann sich anheben, in den Hohlraum wächst neues Gewebe ein.

Subcision ist das invasivste Verfahren in dieser Reihe. Blutergüsse sind die Regel, nicht die Ausnahme, und halten meist sieben bis zehn Tage. Häufig sind zwei bis drei Sitzungen nötig. Sinnvoll ist die Kombination: erst Subcision lösen, dann Microneedling die Neubildung stützen lassen.

Filler – einzelne Dellen unterfüttern

Einzelne, klar abgrenzbare eingezogene Narben lassen sich mit Hyaluronsäure gezielt unterfüttern. Das Ergebnis ist sofort sichtbar – das ist der wesentliche Unterschied zu allen kollagenstimulierenden Verfahren. Dafür ist es nicht dauerhaft: Je nach Präparat und Areal halten Hyaluronfiller etwa sechs bis zwölf Monate.

Filler eignen sich für wenige einzelne Narben, nicht für ein flächiges Narbenfeld. Und sie eignen sich nicht für Ice-Pick-Narben, deren schmaler Kanal sich nicht sinnvoll unterfüttern lässt. Falls ein Filler-Ergebnis Ihnen nicht gefällt, ist es bei Hyaluronsäure korrigierbar – siehe Filler auflösen mit Hylase.

Mesotherapie und Skinbooster – die Hautqualität drumherum

Narbige Haut ist oft insgesamt strapaziert: fahl, ungleichmäßig, mit erweiterten Poren. Mesotherapie und Skinbooster behandeln nicht die einzelne Narbe, sondern das Umfeld. Eingebracht werden Hyaluronsäure in niedriger Vernetzung, Vitamine und Aminosäuren. Das verbessert Feuchtigkeitsbindung und Hautqualität – und ein ruhigeres, gleichmäßigeres Hautbild lässt vorhandene Narben optisch weniger hervortreten.

Diese Verfahren sind der ergänzende, nicht der tragende Teil des Behandlungspfads.

Fraktionierte Laserbehandlung – etabliert, aber nicht unser Verfahren

Die fraktionierte Laserbehandlung gehört bei Aknenarben zu den am besten untersuchten und am längsten etablierten Verfahren. „Fraktioniert" bedeutet, dass nur säulenförmige Areale behandelt werden, während dazwischen unbehandelte Haut stehen bleibt, von der aus die Heilung ausgeht. Ablative fraktionierte Laser tragen Gewebe ab und wirken bei tiefen atrophen Narbenfeldern am stärksten. Der Preis der stärkeren Wirkung sind eine Ausfallzeit von ein bis zwei Wochen, ein höheres Pigmentierungsrisiko bei dunkleren Hauttypen und strikter Lichtschutz über Monate.

Diese Behandlungen gehören in eine dermatologische Praxis mit entsprechender Geräteausstattung. Wir arbeiten mit Microneedling, chemischem Peeling und Mesotherapie – Laser bieten wir nicht an. Wenn Ihr Befund nach einer fraktionierten Laserbehandlung verlangt, sagen wir Ihnen das in der Beratung und verweisen Sie an die Dermatologie.

Wo unsere Grenze liegt

Wir arbeiten ohne Laser. Bei ausgeprägten, tiefen atrophen Narbenfeldern ist ein fraktionierter ablativer Laser oder Radiofrequenz-Microneedling dem, was wir anbieten können, überlegen. Auch Keloide, aktive Akne und unklare Hautveränderungen gehören in dermatologische Behandlung. Wenn wir in der Beratung zu diesem Ergebnis kommen, sagen wir es Ihnen – auch wenn damit keine Behandlung bei uns zustande kommt. Eine Mitbehandlung parallel zur dermatologischen Therapie ist in vielen Fällen der beste Weg.

Ablauf: So läuft Ihre Behandlung bei uns

  1. Beratung und Befund. Wir sehen uns Ihre Haut bei gutem und bei Streiflicht an und ordnen die Narbentypen ein. Wir klären den Verlauf Ihrer Akne, frühere Behandlungen, Isotretinoin-Einnahme, Medikamente, Herpesneigung und Ihren Hauttyp.
  2. Behandlungsplan. Sie erhalten eine Empfehlung über mehrere Sitzungen mit Reihenfolge, Abständen und einer ehrlichen Einschätzung, welcher Anteil Ihrer Narben realistisch ansprechen wird – und welcher nicht.
  3. Vorbereitung. Gegebenenfalls Vorbereitung der Haut über einige Wochen, bei Herpesneigung eine prophylaktische antivirale Medikation, Pause bei reizenden Wirkstoffen wie Retinoiden vor der Sitzung.
  4. Die Sitzung. Reinigung, bei Bedarf eine Betäubungscreme mit etwa 20–30 Minuten Einwirkzeit, dann die Behandlung selbst. Je nach Verfahren dauert die eigentliche Anwendung 20 bis 60 Minuten.
  5. Direkt danach. Beruhigende Pflege, Lichtschutz, schriftliche Verhaltenshinweise für die nächsten Tage.
  6. Kontrolle und Folgesitzung. Termin im Verfahrensabstand, dabei Beurteilung des Ansprechens und, falls nötig, Anpassung des Plans.

Dauer, Wirkeintritt und Haltbarkeit

Eine einzelne Sitzung dauert mit Vorbereitung etwa 60 bis 90 Minuten. Filler wirken sofort, alle kollagenstimulierenden Verfahren brauchen Zeit: erste Veränderungen der Hautqualität nach etwa vier bis sechs Wochen, das Ergebnis einer Serie beurteilbar frühestens drei Monate nach der letzten Sitzung. Der gesamte Behandlungspfad erstreckt sich bei atrophen Narben üblicherweise über sechs bis zwölf Monate.

Neu gebildetes Kollagen ist körpereigenes Gewebe und bleibt grundsätzlich erhalten. Die Haut altert danach aber normal weiter, und Auffrischungssitzungen nach ein bis zwei Jahren sind sinnvoll. Filler-Unterfütterungen müssen regelmäßig wiederholt werden.

Die realistische Erwartung: Aknenarben lassen sich verbessern, nicht entfernen. Fachlich üblich ist, in Stufen zu denken – eine deutliche, im Alltag sichtbare Verbesserung ist ein gutes Ergebnis. Wer glatte, narbenfreie Haut erwartet, wird enttäuscht, unabhängig davon, in welcher Praxis er behandelt wird.

Ausfallzeit

  • Microneedling: 24–48 Stunden deutliche Rötung, ähnlich einem Sonnenbrand, danach oft leichte Schuppung. Make-up frühestens nach 24 Stunden.
  • Oberflächliches Peeling: Rötung für wenige Stunden bis einen Tag, Schuppung ab Tag zwei bis drei.
  • Mitteltiefes Peeling: fünf bis sieben Tage mit sichtbarer Schuppung und Krustenbildung – planen Sie das um Termine herum.
  • TCA-CROSS: kleine dunkle Pünktchen an den behandelten Stellen für fünf bis sieben Tage.
  • Subcision: Blutergüsse und Schwellung für sieben bis zehn Tage.
  • Filler, Mesotherapie, Skinbooster: kleine Einstichstellen, gelegentlich Blutergüsse, meist am Folgetag überschminkbar.

In allen Fällen gilt für mindestens zwei Wochen: kein Solarium, keine Sauna, kein intensiver Sport am Behandlungstag, kein Kratzen an Krusten und konsequenter Lichtschutz mit LSF 50.

Risiken, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

  • Hyperpigmentierung. Das relevanteste Risiko. Jede Behandlung, die eine Entzündungsreaktion auslöst, kann bei entsprechender Veranlagung neue dunkle Flecken erzeugen. Bei dunkleren Hauttypen (Fitzpatrick IV–VI) ist dieses Risiko deutlich höher. Wir arbeiten dann vorsichtiger, mit geringerer Intensität und mehr Sitzungen – und Lichtschutz ist keine Empfehlung, sondern Bedingung.
  • Infektion. Selten, aber möglich, wenn die Hautbarriere nach der Behandlung nicht respektiert wird.
  • Herpes. Behandlungen im Mund- und Kinnbereich können einen Herpesschub auslösen. Bei bekannter Neigung geben wir vorab eine Prophylaxe.
  • Verstärkte Narbenbildung. Bei Keloidneigung ein reales Risiko – deshalb behandeln wir hier nicht.
  • Allgemein: Rötung, Schwellung, Blutergüsse, vorübergehende Spannungsgefühle; bei Fillern Knötchenbildung, Asymmetrien und in sehr seltenen Fällen Gefäßkomplikationen.
  • Gegenanzeigen: aktive entzündliche Akne, akute Hautinfektion im Behandlungsgebiet, Isotretinoin ohne ausreichenden Abstand, Schwangerschaft und Stillzeit, Autoimmun- und Gerinnungserkrankungen sowie Keloidneigung.

Abgrenzung zu verwandten Behandlungen

Aknenarben sind kein Faltenproblem und werden auch nicht wie eines behandelt. Wenn Sie Volumenverlust oder Falten ausgleichen möchten, führen andere Wege dorthin: Hyaluronsäure-Behandlungen für Volumen und Konturen, Nasolabialfalten für die Nasen-Mund-Falte, Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin für mimische Falten. Geht es Ihnen primär um Glow, Feuchtigkeit und ein gleichmäßigeres Hautbild ohne Narbenkomponente, sind Skinbooster oder Mesotherapie der direktere Weg. Und wenn Sie das Thema Akne und Narben zuerst in Ruhe verstehen möchten, beginnen Sie beim Ratgeber Aknenarben.

Kosten

Die Kosten einer Aknenarben Behandlung in Düsseldorf richten sich nicht nach einer Pauschale, sondern nach drei Größen: dem gewählten Verfahren, der Größe des behandelten Areals und vor allem der Zahl der Sitzungen. Abgerechnet wird pro Sitzung; Filler werden pro Milliliter berechnet.

Weil fast immer eine Serie nötig ist, ist die Einzelsitzung nicht die richtige Bezugsgröße. Fragen Sie in der Beratung nach den Gesamtkosten des empfohlenen Pfads – diese Zahl können wir Ihnen nennen, sobald der Befund steht.

Ästhetische Narbenbehandlungen sind Selbstzahlerleistungen. Für die Aufteilung auf mehrere Monatsraten steht Medipay zur Verfügung.

FAQ

Wie viel kostet es, Aknenarben zu entfernen?

Eine seriöse Einzelzahl gibt es nicht, weil die Behandlung fast immer aus einer Serie besteht. Entscheidend sind Verfahren, Größe des Areals und Sitzungszahl – bei Microneedling typischerweise vier bis sechs Sitzungen, bei TCA-CROSS drei bis sechs Anwendungen. Fragen Sie deshalb nach den Gesamtkosten des empfohlenen Behandlungspfads, nicht nach dem Preis einer Sitzung. Nach der Beratung erhalten Sie von uns eine konkrete Aufstellung; eine Ratenzahlung über Medipay ist möglich.

Was ist die beste Behandlung gegen Aknenarben?

Diese Frage lässt sich ohne Befund nicht beantworten, und jede Praxis, die sie pauschal beantwortet, vereinfacht zu stark. Rolling Scars brauchen zuerst eine Subcision, Ice-Pick-Narben sprechen am ehesten auf TCA-CROSS an, flache Boxcar-Narben auf Microneedling, einzelne Dellen lassen sich mit Filler unterfüttern. Weil die meisten Menschen mehrere Narbentypen gleichzeitig haben, ist die richtige Antwort in der Regel eine Kombination in einer bestimmten Reihenfolge – nicht ein einzelnes Verfahren.

Welche Nachteile hat die Laserbehandlung von Aknenarben?

Ablative Laser sind bei tiefen atrophen Narben wirksam, bringen aber eine längere Ausfallzeit von etwa einer bis zwei Wochen mit sichtbarer Krustenbildung mit sich, sind vergleichsweise kostenintensiv und bergen bei dunkleren Hauttypen ein erhöhtes Risiko für Pigmentverschiebungen. Zudem verlangen sie strikten Lichtschutz über Monate. Wir arbeiten nicht mit Laser. Wenn Ihr Befund eine Lasertherapie nahelegt, sagen wir Ihnen das in der Beratung und empfehlen eine dermatologische Mitbehandlung.

Übernimmt die Krankenkasse die Narbenentfernung?

In der Regel nicht. Die Behandlung von Aknenarben gilt als ästhetische Leistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen üblicherweise nicht erstattet. Anders kann es aussehen, wenn eine Narbe funktionell beeinträchtigt – etwa ein Keloid, das schmerzt, juckt oder die Beweglichkeit einschränkt. Das ist dann ein dermatologischer Fall und dort abzuklären. Eine aktive Akne selbst ist dagegen eine behandlungsbedürftige Hauterkrankung und wird ärztlich in der Regel erstattet.

Ab wann kann ich nach einer Akne-Therapie mit der Narbenbehandlung beginnen?

Die Akne sollte über mehrere Monate stabil und ohne neue entzündliche Läsionen sein. Haben Sie systemisch Isotretinoin eingenommen, gilt zusätzlich ein Sicherheitsabstand von üblicherweise etwa sechs Monaten nach Therapieende, weil die Wundheilung in dieser Zeit verändert ist. Bitte nennen Sie uns in der Beratung Zeitraum und Dosis. Der Abstand kostet Wartezeit, senkt aber das Risiko für Wundheilungsstörungen und überflüssige Sitzungen erheblich.

Wie viele Sitzungen brauche ich und wann sehe ich etwas?

Bei atrophen Narben planen wir üblicherweise vier bis sechs Microneedling-Sitzungen im Abstand von rund vier Wochen, bei Bedarf ergänzt um Subcision oder TCA-CROSS. Erste Veränderungen der Hautqualität zeigen sich nach vier bis sechs Wochen, das Ergebnis der Serie ist frühestens drei Monate nach der letzten Sitzung beurteilbar. Realistisch ist eine Verbesserung in Stufen über sechs bis zwölf Monate – nicht narbenfreie Haut.

Sind die roten oder braunen Flecken auch Narben?

Meistens nicht. Braune Flecken nach abgeheilten Pickeln sind eine postinflammatorische Hyperpigmentierung, rötliche Flecken ein postinflammatorisches Erythem. In beiden Fällen ist die Hautstruktur unversehrt, nur Pigment oder Gefäße sind verändert. Diese Verfärbungen verblassen häufig über Monate bis zwei Jahre von selbst – vorausgesetzt, Sie schützen die Haut konsequent vor Sonne. Ein oberflächliches Peeling kann den Verlauf unterstützen, eine Narbenbehandlung ist dafür nicht nötig.

Silvija Bihler, Praxismanagerin bei My Esthetic Düsseldorf

Fachlich geprüft von

Silvija Bihler

Praxismanagerin bei My Esthetic, Düsseldorf

Silvija Bihler leitet My Esthetic in Düsseldorf und verantwortet den gesamten Praxisbetrieb. Sie begann ihre Karriere an der französischen Riviera und gilt im Haus als Expertin für Hyaluronsäure-Behandlungen. Ihr Anspruch ist ein Ergebnis, das natürlich wirkt und die Mimik erhält.

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