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Skinbooster & Profhilo in Düsseldorf: Hautqualität statt Volumen

Skinbooster und Profhilo sind Hyaluronsäure-Behandlungen mit einem anderen Ziel als klassische Filler: Sie sollen die Hautqualität verbessern – Feuchtigkeit, Elastizität, Spannkraft und der Glanz der Oberfläche –, ohne die Form des Gesichts zu verändern. In unserer Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt ist das meist die Antwort auf einen Satz, den wir in der Beratung oft hören: „Meine Haut wirkt müde und fahl, aber ich möchte nicht voller aussehen."

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Skinbooster und Profhilo sind Hyaluronsäure-Behandlungen mit einem anderen Ziel als klassische Filler: Sie sollen die Hautqualität verbessern – Feuchtigkeit, Elastizität, Spannkraft und der Glanz der Oberfläche –, ohne die Form des Gesichts zu verändern. In unserer Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt ist das meist die Antwort auf einen Satz, den wir in der Beratung oft hören: „Meine Haut wirkt müde und fahl, aber ich möchte nicht voller aussehen."

Gemeint sind damit Hautbilder, die man nicht mit einer einzelnen Falte beschreiben kann: feine Knitterfältchen, die vor allem bei trockener Luft auffallen, ein Teint ohne Leuchtkraft, eine Haut, die sich dünn und wenig elastisch anfühlt. Solche Veränderungen entstehen, weil die Haut mit den Jahren weniger körpereigene Hyaluronsäure bindet und weniger Kollagen und Elastin bildet. Ein Volumenaufbau löst dieses Problem nicht – er beantwortet eine andere Frage.

Der wichtigste Unterschied: Skinbooster ist kein Filler

Das ist der Punkt, an dem die meisten Missverständnisse entstehen, deshalb steht er hier weit vorne:

  • Ein Filler schafft Volumen und Form an einer definierten Stelle. Er wird stärker vernetzt, damit er standfest bleibt, und gezielt in eine Schicht und an einen Punkt eingebracht – etwa um das Jochbein zu stützen, das Kinn zu konturieren oder eine Nasolabialfalte zu unterfüttern. Das Ergebnis ist unmittelbar sichtbar, weil dort mehr Material liegt als vorher.
  • Ein Skinbooster verbessert Hautqualität. Die Hyaluronsäure ist gar nicht oder nur gering vernetzt, damit sie sich in der Haut verteilt und Wasser bindet, statt eine Form zu halten. Injiziert wird flächig: viele kleine Depots über ein Areal oder – bei Profhilo® – wenige definierte Punkte, von denen aus sich das Produkt ausbreitet (das Prinzip wird als Bio-Remodelling bezeichnet). Der Effekt ist keine Auspolsterung, sondern eine Haut, die praller wirkt, Licht besser reflektiert und feine Linien weniger deutlich zeigt.

Andere Vernetzung, andere Injektionstechnik, anderes Ziel. Wer beides braucht, kann beides bekommen – aber es ersetzt sich nicht gegenseitig. Welche Hyaluronsäure wofür gedacht ist, erklären wir ausführlicher auf unserer Seite zur Hyaluronbehandlung in Düsseldorf und im Ratgeber Botox oder Hyaluron?.

Wann Skinbooster oder Profhilo sinnvoll sind

  • fahler, müder Teint ohne Leuchtkraft
  • feine, oberflächliche Trockenheitsfältchen
  • nachlassende Spannkraft, besonders an Wangen und Hals
  • dünne Haut, die sich trocken anfühlt und schnell spannt
  • Dekolleté mit feinen Längsfältchen
  • Handrücken, an denen die Haut dünner geworden ist
  • der Bereich um die Augen, wenn die Haut dort knittrig, aber nicht erschlafft ist – sichtbare dynamische Fältchen sind eher ein Thema für Augenfältchen
  • begleitend nach oder zwischen anderen Behandlungen, um das Hautbild zu unterstützen

Weniger geeignet ist die Behandlung bei ausgeprägtem Volumenverlust, bei deutlich erschlaffter Haut mit Hautüberschuss und bei tiefen, statischen Falten. Auch stark sonnengeschädigte Haut oder aktive Pigmentthemen lassen sich damit nicht korrigieren. In diesen Fällen sagen wir das in der Beratung und schlagen etwas anderes vor – oder raten ab.

Behandelbare Areale

Gesicht (Wangen, Wangenknochenbereich, Untergesicht), Hals, Dekolleté, Handrücken und der Bereich um die Augen. Hals, Dekolleté und Hände sind dabei die Zonen, die bei der Hautpflege am häufigsten vergessen werden und deshalb oft deutlicher altern als das Gesicht.

Ablauf der Behandlung

  1. Beratung und Hautanalyse. Wir schauen uns Ihre Haut an, fragen nach Vorbehandlungen, Medikamenten, Allergien und Ihrem Alltag und klären, ob Hautqualität wirklich Ihr Thema ist – oder ob Ihr Wunschergebnis eher ein Volumen- oder ein Straffungsthema ist. Sie bekommen dabei eine ehrliche Einschätzung, was realistisch erreichbar ist.
  2. Vorbereitung. Make-up wird entfernt, die Haut gereinigt und desinfiziert. Auf Wunsch tragen wir eine betäubende Creme auf; viele Patientinnen empfinden die feinen Einstiche als gut auszuhalten, manche Areale – Hals, Oberlippenbereich, Handrücken – sind empfindlicher als andere.
  3. Injektion. Mit einer sehr feinen Nadel werden entweder viele kleine Depots flächig über das Areal verteilt oder bei Profhilo® wenige festgelegte Punkte pro Gesichtshälfte gesetzt. Die Behandlung selbst dauert in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten.
  4. Direkt danach. Die Depots zeichnen sich als kleine Quaddeln ab. Wir besprechen die Nachsorge und legen den Termin für die zweite Sitzung fest.

Protokoll, Wirkeintritt und Haltbarkeit

Skinbooster und Profhilo wirken nicht über eine einzelne Sitzung, sondern über eine Kur. Üblich sind zwei Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen, danach eine Erhaltungsbehandlung – je nach Haut und Areal typischerweise alle sechs Monate, bei manchen häufiger. Bei sehr trockener oder stark beanspruchter Haut können auch drei Sitzungen im Aufbau sinnvoll sein.

Das Ergebnis entwickelt sich über Wochen. Unmittelbar nach der Behandlung ist vor allem der Wassereffekt zu spüren; die Verbesserung von Spannkraft und Struktur, die auf der angeregten Kollagen- und Elastinproduktion beruht, zeigt sich meist erst nach vier bis acht Wochen und ist nach der zweiten Sitzung am deutlichsten. Wie lange der Effekt anhält, ist individuell unterschiedlich und hängt von Hautzustand, Alter, Rauchen, Sonnenexposition und Pflege ab. In vielen Fällen bleibt das Ergebnis nach abgeschlossener Kur etwa sechs Monate sichtbar. Ohne Auffrischung geht es schrittweise zurück – das Ergebnis ist nicht dauerhaft, und niemand sollte Ihnen das versprechen.

Ausfallzeit und Nachsorge

Die typischen Quaddeln sind der Grund, warum Sie den Termin nicht auf den Tag eines Fototermins legen sollten. Sie sind sicht- und tastbar und bilden sich meist innerhalb von einigen Stunden bis 24 Stunden zurück, gelegentlich dauert es etwas länger. Rötungen, kleine Einstichstellen und punktuelle Blutergüsse sind möglich – vor allem am Hals, an den Handrücken und um die Augen.

Planen Sie realistisch mit ein bis zwei Tagen, an denen die Haut nicht ganz unauffällig ist. Für die ersten 24 Stunden gilt: kein Make-up auf den Einstichstellen, kein Sport, keine Sauna, kein Solarium, kein starker Alkohol, nicht massieren oder drücken und mit dem Gesicht nach oben schlafen. In den Tagen danach konsequenter Sonnenschutz.

Risiken, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Auch eine kleine Injektionsbehandlung ist ein medizinischer Eingriff. Häufig und harmlos sind Quaddeln, Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit und Blutergüsse. Seltener treten kleine tastbare Knötchen auf, die sich in der Regel zurückbilden. Sehr selten, aber möglich sind Infektionen an der Einstichstelle, verzögerte entzündliche Reaktionen, allergische Reaktionen auf Produktbestandteile und – als schwerwiegendste Komplikation jeder Hyaluronbehandlung – eine Gefäßverletzung oder ein Gefäßverschluss. Deshalb gehört diese Behandlung in ärztliche Hände, und deshalb ist es wichtig, dass Sie sich bei Schmerzen, Weißfärbung, Fleckenbildung oder zunehmender Schwellung sofort bei uns melden.

Nicht behandelt wird bei aktiven Entzündungen, Infektionen oder Hauterkrankungen im Behandlungsareal, bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Hyaluronsäure, bei Autoimmunerkrankungen im akuten Schub, während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei unbehandelten Blutgerinnungsstörungen. Blutverdünnende Medikamente erhöhen das Risiko für Blutergüsse – bitte in der Beratung ansprechen und nichts eigenmächtig absetzen. Sollte ein Hyaluronprodukt korrigiert werden müssen, ist das grundsätzlich über eine Auflösung mit Hylase möglich.

Abgrenzung zu verwandten Behandlungen

  • Mesotherapie: arbeitet oberflächlicher und mit einem Wirkstoffcocktail – Hyaluronsäure kombiniert mit Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelementen. Sie versorgt die Haut, legt aber kein Feuchtigkeitsdepot in dieser Form an und braucht dafür in der Regel mehr Sitzungen.
  • Ellansé: ein Biostimulator, der die körpereigene Kollagenbildung anregt und zusätzlich Volumen aufbaut. Die Wirkdauer ist deutlich länger, das Ziel aber ein anderes: Struktur und Stütze statt reiner Hautqualität. An den Händen kombinieren wir beides gedanklich – siehe Handverjüngung mit Ellansé.
  • Microneedling: induziert Kollagen rein mechanisch über feine Mikroverletzungen, ohne ein Wirkstoffdepot in der Haut zu hinterlassen. Es eignet sich gut für Hautstruktur und Narben und lässt sich zeitlich versetzt gut mit Skinboostern kombinieren.
  • Klassische Filler: siehe oben – Form und Volumen, nicht Hautqualität.

Kosten

Abgerechnet wird pro Sitzung, teilweise auch pro verwendeter Ampulle oder Spritze, je nach Produkt und behandeltem Areal. Den Preis treiben vor allem drei Dinge: welches Produkt eingesetzt wird, wie viele Areale behandelt werden (Gesicht allein oder Gesicht plus Hals und Dekolleté) und wie viele Sitzungen Ihr Hautzustand sinnvollerweise braucht. Weil Skinbooster und Profhilo als Kur gedacht sind, sollten Sie von Anfang an mit mindestens zwei Sitzungen kalkulieren – eine einzelne ist selten sinnvoll.

Abgerechnet wird pro Sitzung; den Preis nennen wir Ihnen im Beratungsgespräch. Den genauen Betrag für Ihren Plan nennen wir Ihnen verbindlich in der Beratung, bevor Sie sich entscheiden. Für größere Behandlungspläne können Sie die Kosten über Medipay in Raten aufteilen. Die Behandlung ist eine ästhetische Leistung und wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Skinbooster und Profhilo?

Profhilo® ist ein bestimmtes Produkt aus der Gruppe der Skinbooster, kein anderes Verfahren. „Skinbooster" ist der Sammelbegriff für gering oder nicht vernetzte Hyaluronsäure, die flächig in die Haut eingebracht wird. Profhilo® hat eine besonders hohe Hyaluronkonzentration und wird über wenige definierte Punkte pro Gesichtshälfte gesetzt, von denen aus es sich verteilt – das sogenannte Bio-Remodelling. Andere Skinbooster werden stattdessen in vielen kleinen Depots über das Areal verteilt.

Was bringt Profhilo wirklich?

Realistisch: eine Haut, die praller, glatter und frischer wirkt, mehr Spannkraft zeigt und feine Trockenheitsfältchen weniger deutlich abbildet. Was Profhilo® nicht leistet: Es hebt nichts an, füllt keine tiefen Falten auf und ersetzt kein Lifting. Wer eine sichtbare Formveränderung erwartet, wird enttäuscht sein. Wer eine Verbesserung der Hautqualität sucht, bekommt in vielen Fällen genau das – individuell unterschiedlich und am deutlichsten nach der zweiten Sitzung.

Wie lange hält Profhilo im Gesicht?

Nach der üblichen Kur aus zwei Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen bleibt das Ergebnis in vielen Fällen rund sechs Monate sichtbar, bevor es allmählich nachlässt. Die Spanne ist individuell und hängt von Alter, Hautzustand, Stoffwechsel, Rauchen, Sonnenexposition und Pflege ab. Eine Erhaltungssitzung etwa halbjährlich hält das Ergebnis auf einem konstanten Niveau. Ohne Auffrischung kehrt die Haut schrittweise in ihren Ausgangszustand zurück.

Was ist besser als Profhilo?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, weil die Verfahren unterschiedliche Probleme lösen. Geht es um Volumen und Kontur, ist ein klassischer Filler das passendere Mittel. Geht es um Struktur, Stütze und lange Wirkdauer, ist ein Biostimulator wie Ellansé näher dran. Geht es um Narben und Hautstruktur, ist Microneedling sinnvoll. Für Feuchtigkeit, Elastizität und Glanz ohne Volumenzuwachs gibt es dagegen wenig Gleichwertiges.

Tut die Behandlung weh und wie viele Einstiche sind es?

Die Nadeln sind sehr fein, und die Einstiche werden meist als kurzes Piksen beschrieben. Bei Profhilo® sind es wenige Punkte pro Gesichtshälfte, bei anderen Skinboostern deutlich mehr kleine Depots über die Fläche. Empfindlicher sind in der Regel Hals, Oberlippenbereich, Bereich um die Augen und Handrücken. Auf Wunsch tragen wir vorher eine betäubende Creme auf. Schmerzempfinden ist individuell unterschiedlich – versprechen können wir Schmerzfreiheit nicht.

Kann ich Skinbooster mit Botox oder Fillern kombinieren?

Ja, das ist in der Praxis sogar häufig sinnvoll, weil die Verfahren verschiedene Ebenen adressieren: Botulinumtoxin die Muskelbewegung, Filler die Form, Skinbooster die Hautqualität. Kombiniert wird in der Regel nicht in derselben Sitzung im selben Areal, sondern zeitlich versetzt und nach einem gemeinsamen Plan. Wir legen die Reihenfolge in der Beratung fest und erklären Ihnen, warum wir womit beginnen.

Ab welchem Alter ist eine Skinbooster-Behandlung sinnvoll?

Ein festes Alter gibt es nicht, weil der Hautzustand entscheidet und nicht die Jahreszahl. Viele Patientinnen beginnen zwischen Mitte 30 und Mitte 40, wenn Feuchtigkeit und Spannkraft spürbar nachlassen. Auch jüngere Haut kann davon profitieren, etwa bei sehr trockener Haut oder starker Sonnen- und Nikotinbelastung. Sinnvoll ist die Behandlung dann, wenn Hautqualität Ihr tatsächliches Thema ist – nicht Volumen oder Erschlaffung.

Silvija Bihler, Praxismanagerin bei My Esthetic Düsseldorf

Fachlich geprüft von

Silvija Bihler

Praxismanagerin bei My Esthetic, Düsseldorf

Silvija Bihler leitet My Esthetic in Düsseldorf und verantwortet den gesamten Praxisbetrieb. Sie begann ihre Karriere an der französischen Riviera und gilt im Haus als Expertin für Hyaluronsäure-Behandlungen. Ihr Anspruch ist ein Ergebnis, das natürlich wirkt und die Mimik erhält.

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