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Jochbein- & Wangenaufbau in Düsseldorf: Volumen im Mittelgesicht mit Hyaluronsäure

Prominente Wangenknochen gelten allgemein als sehr attraktiv. Einige werden damit geboren, andere können davon nur träumen.

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Ein Wangenaufbau in Düsseldorf ist eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, ein Gesicht ohne Operation frischer wirken zu lassen. Mit Hyaluronsäure wird gezielt Volumen im Mittelgesicht ersetzt – dort, wo es im Lauf der Jahre verloren geht. Das Ergebnis ist in vielen Fällen keine sichtbare „Veränderung", sondern der Eindruck, ausgeruhter zu sein.

In unserer Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt sehen wir zwei sehr unterschiedliche Anliegen, die beide unter dem Stichwort Wangenaufbau zusammenlaufen. Die einen möchten ihre Wangenknochen betonen: eine klarere Kontur, ein definierter Übergang zur Schläfe, ein sichtbares Highlight auf dem Jochbein. Die anderen bemerken, dass ihr Gesicht flacher und müder wirkt als früher, dass die Wangen eingefallen sind und sich unterhalb davon Falten bilden. Der erste Wunsch ist ästhetisch-gestalterisch, der zweite ist ein Ausgleich von Volumenverlust. Beide lassen sich mit Filler behandeln – aber mit unterschiedlicher Technik, unterschiedlicher Platzierung und unterschiedlicher Menge.

Wichtig vorab: Ein Wangenaufbau ist ein medizinischer Eingriff, auch wenn er nur wenige Minuten dauert. Er gehört in ärztliche Hände, weil das Mittelgesicht anatomisch anspruchsvoll ist und weil die Menge über das Ergebnis entscheidet. Mehr Filler bedeutet hier nicht mehr Wirkung, sondern häufig das Gegenteil.

Warum das Mittelgesicht mit den Jahren absackt

Das Gesicht verliert nicht gleichmäßig an Fülle. Unter der Haut liegen klar abgegrenzte Fettkompartimente, die wie Polster übereinander angeordnet sind. Die oberflächlichen und tiefen Wangenfettkompartimente im Mittelgesicht schrumpfen mit den Jahren, verlieren an Spannkraft und sinken zusätzlich nach unten. Gleichzeitig verändert sich das Knochengerüst darunter: Der Oberkiefer und der knöcherne Rand der Augenhöhle bilden sich zurück, die Jochbeinregion verliert an Projektion. Das ist normale Knochenresorption und beginnt früher, als die meisten annehmen.

Die Folge ist eine Verschiebung: Oben wird es leerer, unten sammelt sich das abgesunkene Gewebe. Genau daraus entstehen die typischen Zeichen – eine flache, eingefallene Wange, eine deutlichere Tränenrinne unter dem Auge, eine tiefere Nasolabialfalte und später Hängebäckchen entlang der Kinnlinie. Wer also nur die Falte behandelt, behandelt die Folge, nicht die Ursache.

Hinzu kommt der Hautfaktor: Mit zunehmendem Alter nehmen Elastizität, Kollagen und die körpereigene Hyaluronsäure ab, die Hautqualität lässt insgesamt nach. Ein Wangenaufbau ersetzt Volumen, verbessert aber die Hautbeschaffenheit nicht. Dafür sind andere Verfahren zuständig, etwa Skinbooster oder Microneedling.

Der Liftingeffekt von oben

Der Grund, warum Volumen im Mittelgesicht so viel bewirkt, ist mechanisch. Wird im Bereich des Jochbeins wieder Stützvolumen aufgebaut, hebt sich das darüberliegende Weichteilgewebe geringfügig an. Dieser Zug nach oben entlastet die Strukturen darunter – die Nasolabialfalte wirkt flacher und die Marionettenfalten treten weniger hervor, ohne dass dort überhaupt injiziert wurde.

Das ist oft der elegantere Weg. Wer eine tiefe Nasolabialfalte direkt mit viel Filler auffüllt, bekommt schnell eine schwere, wulstige Partie um den Mund. Wer stattdessen die Ursache weiter oben behandelt, braucht unten deutlich weniger Material. In der Praxis kombinieren wir beides in abgestufter Menge – der größere Anteil geht ins Mittelgesicht, ein kleiner Rest in die Falte selbst.

Grenzen gibt es trotzdem. Der Liftingeffekt durch Filler ist moderat. Bei ausgeprägter Erschlaffung mit deutlichen Hängebäckchen reicht Volumen allein nicht aus. Dann ist ein Fadenlifting mit Silhouette Soft die passendere oder ergänzende Option – dazu weiter unten mehr.

Jochbeinbetonung oder Wangenvolumen: zwei verschiedene Ziele

Diese Unterscheidung ist entscheidend für die Beratung, weil sie bestimmt, wohin gespritzt wird.

Jochbeinbetonung zielt auf Kontur. Der Filler wird hoch und seitlich auf dem Jochbeinkörper platziert, um Projektion und ein Lichthighlight zu erzeugen. Das Gesicht bekommt mehr Struktur, der Übergang von Wange zu Schläfe wird klarer, die sogenannte Ogee-Kurve – die weich geschwungene S-Linie von der Schläfe über die Wange – wird sichtbar. Hierfür eignen sich festere, formstabile Filler. Typisch ist dieser Wunsch bei jüngeren Patientinnen und Patienten mit von Natur aus flachem Mittelgesicht. Auch beim Mann wird dieser Bereich behandelt, dort allerdings kantiger und weniger nach vorn projiziert.

Wangenvolumen zielt auf Fülle. Hier geht es darum, den Verlust in der medialen Wange auszugleichen, den eingefallenen Eindruck zu nehmen und das Gesicht insgesamt weicher wirken zu lassen. Die Platzierung liegt tiefer und weiter mittig, verwendet werden häufig etwas weichere, integrationsfreudige Produkte.

Die meisten Behandlungen sind eine Mischung aus beidem. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, lässt sich nicht über ein Foto entscheiden, sondern nur am bewegten Gesicht – im Sitzen, im Stehen, beim Sprechen und Lächeln.

Wann ein Wangenaufbau sinnvoll ist

  • Das Mittelgesicht wirkt flach oder eingefallen, die Wangen haben sichtbar Volumen verloren.
  • Die Wangenknochen sind anlagebedingt wenig ausgeprägt und sollen mehr Definition bekommen.
  • Nasolabialfalten oder beginnende Hängebäckchen sind Folge eines abgesunkenen Mittelgesichts.
  • Das Gesicht wirkt müde, obwohl Sie ausgeschlafen sind – ein häufiger erster Hinweis auf Volumenverlust.
  • Nach deutlicher Gewichtsabnahme wirkt das Gesicht schmaler und älter als vorher.
  • Sie wünschen im Rahmen einer Gesamtplanung eine harmonischere Balance zwischen Mittelgesicht, Kinn und Kieferlinie.

Wann wir abraten: bei akuten Entzündungen oder Hauterkrankungen im Behandlungsareal, bei bekannter Unverträglichkeit gegenüber Hyaluronsäurepräparaten, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei bestimmten Autoimmunerkrankungen oder unter gerinnungshemmender Medikation ohne ärztliche Abstimmung. Auch bei sehr ausgeprägter Hauterschlaffung oder unrealistischen Erwartungen sagen wir offen, dass Filler nicht das richtige Mittel sind.

Ablauf der Behandlung Schritt für Schritt

  1. Beratung und Analyse. Wir schauen uns Ihr Gesicht in Ruhe und in Bewegung an, prüfen Asymmetrien – die praktisch jeder hat – und besprechen, was realistisch erreichbar ist. Vorbehandlungen mit Fillern, auch länger zurückliegende, und Ihre Medikamente sind hier wichtig. Anschließend erfolgt die Aufklärung über Risiken und Alternativen.
  2. Vorbereitung. Reinigung und Desinfektion der Haut, Entfernen von Make-up, Anzeichnen der Injektionspunkte. Auf Wunsch eine betäubende Creme; die meisten Filler enthalten zusätzlich ein Lokalanästhetikum.
  3. Injektion. Der Filler wird überwiegend in einer tiefen Schicht direkt auf der Knochenhaut platziert – supraperiostal. Dort liegt das Material stabil, wirkt als Stütze und liegt unterhalb der großen Gefäße. Für flächige Verteilung in der Wange arbeiten wir häufig mit einer stumpfen Kanüle, die das Gewebe eher zur Seite schiebt, als es zu durchstechen. Für punktuelle Depots auf dem Jochbein kann eine feine Nadel präziser sein. Zwischendurch setzen wir Sie auf und beurteilen das Ergebnis im Seitenvergleich.
  4. Modellieren und Abschluss. Das Material wird vorsichtig ausgestrichen, Verhärtungen werden geglättet, die Symmetrie wird kontrolliert. Sie bekommen Verhaltenshinweise für die nächsten Tage mit.
  5. Kontrolle. Eine Nachkontrolle nach etwa zwei Wochen ist sinnvoll. Erst dann ist die Schwellung vollständig abgeklungen und man sieht das tatsächliche Ergebnis. Kleine Korrekturen sind zu diesem Zeitpunkt gut möglich.

Die eigentliche Injektion dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten. Mit Beratung und Vorbereitung planen Sie bitte etwa eine Stunde ein.

Wie viel Filler wird benötigt – und warum das variiert

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Als Orientierung werden pro Seite häufig etwa 1 ml eingesetzt, also rund 2 ml für beide Wangen. Bei reiner Konturbetonung kann weniger genügen, bei ausgeprägtem Volumenverlust kann in mehreren Sitzungen deutlich mehr nötig sein.

Die Menge hängt ab von:

  • Ausgangsvolumen und Knochenstruktur. Ein flaches Mittelgesicht mit zurückgebildetem Jochbein braucht mehr Stützvolumen als eine anlagebedingt kräftige Knochenbasis.
  • Ziel. Ein dezentes Auffrischen ist etwas anderes als eine deutliche Konturveränderung.
  • Produkt. Feste, stark vernetzte Filler bauen mit weniger Volumen mehr Projektion auf als weiche.
  • Gewebebeschaffenheit. Dünne, wenig elastische Haut verzeiht weniger und wird bewusst zurückhaltender behandelt.
  • Vorbehandlungen. Bereits vorhandenes Material wird eingerechnet.

Wir behandeln bewusst in Etappen, wenn mehr Volumen nötig ist. Zwei kleinere Schritte im Abstand einiger Wochen führen fast immer zu einem natürlicheren Ergebnis als eine große Sitzung – und sind korrigierbar, bevor etwas zu viel ist.

Warum weniger oft mehr ist: das Thema „Pillow Face"

Das überfüllte Mittelgesicht ist die häufigste erkennbare Fehlbehandlung in der ästhetischen Medizin. Es entsteht nicht durch einen einzelnen Termin, sondern meist schleichend: Über Jahre wird nachgespritzt, ohne zu berücksichtigen, dass ein Teil des alten Materials noch vorhanden ist. Filler in der Wange bauen sich langsamer ab als etwa in den Lippen, wo die Bewegung den Abbau beschleunigt.

Dazu kommt ein Gewöhnungseffekt. Das Ergebnis wird zur neuen Normalität, der Wunsch nach „noch etwas mehr" bleibt. Das Resultat sind runde, nach vorn gewölbte Wangen, schmaler wirkende Augen und ein Gesicht, das bei jeder Bewegung etwas steif aussieht – gerade weil der Filler aufträgt, statt zu stützen. Typische Nebenwirkung: Die Konturen verwischen, das Gesicht wirkt insgesamt breiter statt jünger.

Wir gehen deshalb konservativ vor, dokumentieren, was wann eingesetzt wurde, und sprechen es an, wenn aus unserer Sicht genug ist. Falls bereits zu viel Material liegt, lässt sich Hyaluronsäure mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen – siehe Filler auflösen mit Hylase.

Dauer, Wirkeintritt und Haltbarkeit

Ein erster Effekt ist sofort sichtbar, weil der Filler unmittelbar Volumen schafft. In den ersten Tagen kommt allerdings eine Schwellung hinzu, die den Eindruck verstärkt. Das Endergebnis beurteilen wir nach etwa zwei Wochen, wenn sich das Material im Gewebe gesetzt hat.

Die Haltbarkeit liegt im Mittelgesicht meist zwischen 9 und 18 Monaten, bei festen, stark vernetzten Fillern teils auch länger. Der Bereich ist bewegungsarm, deshalb hält das Ergebnis hier länger als in den Lippen. Wie schnell der Abbau erfolgt, hängt vom individuellen Stoffwechsel ab: Sport, Rauchen, Sonnenexposition und die Veranlagung spielen eine Rolle. Eine Auffrischung ist jederzeit möglich, oft genügt danach eine kleinere Menge als bei der Erstbehandlung.

Ausfallzeit und Verhalten danach

Die Behandlung ist ambulant, Sie gehen direkt danach nach Hause. Für die ersten Tage sollten Sie einplanen:

  • Schwellung und leichte Druckempfindlichkeit für zwei bis vier Tage.
  • Blutergüsse sind möglich, besonders bei Nadeltechnik, und können ein bis zwei Wochen sichtbar bleiben. Abdecken mit Make-up ist ab dem Folgetag in der Regel unproblematisch.
  • Kleine Einstichstellen, die sich meist innerhalb eines Tages zurückbilden.

Verzichten Sie für 24 Stunden auf Make-up im behandelten Bereich, für etwa zwei Tage auf intensiven Sport, Sauna, Solarium und Alkohol. Schlafen Sie die erste Nacht möglichst auf dem Rücken und vermeiden Sie festen Druck auf die Wangen, etwa durch die Hand beim Telefonieren. Gesellschaftsfähig sind die meisten schon am nächsten Tag; für ein wichtiges Ereignis planen Sie besser zwei Wochen Vorlauf ein.

Risiken, Nebenwirkungen und die Gefäßsituation im Mittelgesicht

Häufig und harmlos sind Rötung, Schwellung, Druckgefühl, Blutergüsse und ein vorübergehendes Spannungsgefühl. Auch kleine tastbare Unregelmäßigkeiten kommen vor und lassen sich meist ausmassieren oder bei der Kontrolle korrigieren.

Seltener sind Asymmetrien, die eine Nachkorrektur erfordern, sichtbare Knötchen, eine Verlagerung des Materials bei zu oberflächlicher Platzierung sowie Entzündungen und Infektionen an der Injektionsstelle. Sehr selten treten verzögerte Fremdkörperreaktionen auf – manchmal Monate nach der Behandlung, teils ausgelöst durch einen Infekt oder eine Impfung. Auch allergische Reaktionen sind möglich.

Das ernsthafteste Risiko betrifft die Gefäße. Das Mittelgesicht wird von Ästen der Gesichtsarterie versorgt, unter anderem der Arteria angularis und der Arteria infraorbitalis. Ihr Verlauf ist individuell verschieden und nicht von außen sichtbar. Gelangt Filler versehentlich in ein solches Gefäß, kann die Durchblutung unterbrochen werden. Die Folge kann eine Gewebeschädigung der Haut sein; über Verbindungen zum Augenkreislauf sind in sehr seltenen Fällen auch Sehstörungen bis zur Erblindung beschrieben. Das gilt ausdrücklich nicht nur für dieses Areal, aber das Mittelgesicht zählt zu den Regionen, in denen Sorgfalt besonders zählt.

Deshalb arbeiten wir tief auf dem Knochen, wo die Gefäße nicht verlaufen, setzen für flächige Bereiche stumpfe Kanülen ein, injizieren langsam und mit geringem Druck und aspirieren beziehungsweise verwenden Techniken, die das Risiko reduzieren. Hyaluronidase zur Notfallauflösung ist in der Praxis vorrätig. Anhaltende starke Schmerzen, eine auffällige Weißfärbung oder livide Verfärbung der Haut oder Sehveränderungen nach der Behandlung sind Notfälle – melden Sie sich in diesem Fall sofort.

Ein Wort zum Produkt: Wir verwenden ausschließlich CE-zertifizierte Hyaluronsäurefiller bekannter Hersteller. Von günstigen Angeboten ohne ärztliche Durchführung, unklarer Produktherkunft oder Behandlungen in nichtmedizinischem Umfeld raten wir ab.

Abgrenzung zu anderen Behandlungen

Fadenlifting. Das ist die wichtigste Unterscheidung – beide Verfahren werden oft verwechselt, tun aber Verschiedenes. Ein Wangenaufbau ersetzt Volumen: Er füllt auf, was fehlt, und stützt von unten. Ein Fadenlifting mit Silhouette Soft repositioniert Gewebe: Resorbierbare Fäden mit Widerhaken oder Kegeln fassen abgesunkenes Gewebe und ziehen es mechanisch nach oben. Fehlt Volumen, bringen Fäden wenig – das Gesicht bleibt flach, nur höher. Ist genug Volumen da, aber das Gewebe hängt, bringt Filler wenig und macht das Gesicht bei zu viel Material schwerer, was die Erschlaffung verstärken kann. Häufig ist die Kombination sinnvoll: erst Volumen aufbauen, dann anheben. Was in Ihrem Fall überwiegt, klären wir in der Beratung.

Ellansé. Ellansé ist kein Hyaluronsäurefiller, sondern ein Biostimulator, der die körpereigene Kollagenbildung anregt und länger wirkt. Dafür ist er nicht mit Hyaluronidase auflösbar. Für eine erste Behandlung im Mittelgesicht empfehlen wir in der Regel Hyaluronsäure, weil sie steuerbar und korrigierbar ist.

Hyaluronsäure allgemein. Einen Überblick über Einsatzgebiete, Produkttypen und Wirkweise finden Sie auf unserer Seite zu Hyaluron in Düsseldorf. Welches Präparat wie lange hält, erklärt der Ratgeber Welches Hyaluron hält am längsten.

Botulinumtoxin. Botox entspannt Muskeln und wirkt gegen Bewegungsfalten. Es baut kein Volumen auf und ist beim Wangenaufbau keine Alternative, sondern gegebenenfalls eine Ergänzung in anderen Gesichtsarealen. Der Unterschied ist im Ratgeber Botox oder Hyaluron beschrieben.

Kinn und Kieferlinie. Ein Mittelgesicht wirkt selten isoliert. Bei fliehendem Kinn oder unklarer Kieferlinie ist eine Kinnkorrektur ohne OP oft der Baustein, der das Gesamtbild erst stimmig macht.

Operativer Wangenaufbau. Implantate oder Eigenfett-Transfer sind chirurgische Verfahren mit längerer Ausfallzeit und dauerhaftem Ergebnis. Das bieten wir nicht an; wenn es die passendere Lösung wäre, sagen wir Ihnen das.

Was der Wangenaufbau kostet

Der Preis richtet sich beim Wangenaufbau nach der eingesetzten Fillermenge. Bezugsgröße ist der Milliliter: Abgerechnet wird pro ml verwendetem Produkt, nicht pauschal pro Behandlung. Das ist fair, weil eine dezente Konturbetonung mit wenig Material günstiger bleibt als ein umfassender Volumenaufbau.

Der Wangen- und Jochbeinaufbau wird pro Milliliter abgerechnet; den Preis nennen wir Ihnen im Beratungsgespräch. Für beide Seiten werden häufig etwa 2 ml benötigt – die genaue Menge legen wir erst nach der Analyse gemeinsam fest, und Sie erhalten vor der Behandlung einen verbindlichen Preis.

Den Preis beeinflussen:

  • die benötigte Menge in ml,
  • das gewählte Präparat – formstabile Filler für Projektion sind in der Regel teurer als weiche,
  • ob in einer oder in mehreren Sitzungen behandelt wird,
  • ob weitere Areale im selben Termin mitbehandelt werden.

Die Beratung ist ein eigener Termin und wird gesondert berechnet; Näheres besprechen wir bei der Terminvereinbarung. Eine Auffrischung nach 9 bis 18 Monaten benötigt meist weniger Material und ist entsprechend günstiger. Ästhetische Behandlungen sind Selbstzahlerleistungen, eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse gibt es nicht. Für größere Behandlungspläne können Sie die Zahlung über Medipay in Raten aufteilen.

Vorsicht bei sehr niedrigen Lockpreisen: Sie beziehen sich häufig auf kleine Mengen oder günstige Produkte. Entscheidend ist, was am Ende tatsächlich benötigt wird und wer behandelt.

Beratung in Düsseldorf

Ob ein Wangenaufbau für Sie sinnvoll ist, welche Menge realistisch ist und ob nicht ein anderes Verfahren besser passt, lässt sich nur persönlich klären. Vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin in unserer Praxis – alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Seite Kontakt, Informationen zum Standort auf der Seite zur Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt.

FAQ

Was kostet Wangen auffüllen?

Der Wangenaufbau wird pro Milliliter Filler abgerechnet, nicht pauschal. In unserer Praxis in Düsseldorf wird pro Milliliter abgerechnet; den Preis nennen wir Ihnen im Beratungsgespräch. Für beide Wangen werden häufig rund 2 ml eingesetzt, bei reiner Konturbetonung auch weniger. Die genaue Menge und damit der Preis stehen nach der Analyse fest – Sie erfahren ihn vor der Behandlung. Eine spätere Auffrischung benötigt meist weniger Material und kostet entsprechend weniger.

Wie viel Hyaluron wird beim Wangenaufbau benötigt?

Als Orientierung wird pro Seite häufig etwa 1 ml verwendet, also rund 2 ml insgesamt. Die tatsächliche Menge hängt vom Ausgangsvolumen, der Knochenstruktur, dem Behandlungsziel und dem gewählten Produkt ab. Bei ausgeprägtem Volumenverlust behandeln wir bewusst in zwei Etappen im Abstand einiger Wochen. Das führt in der Regel zu einem natürlicheren Ergebnis, als alles in einer Sitzung zu injizieren, und lässt sich unterwegs noch korrigieren.

Wie lange hält ein Wangenaufbau mit Hyaluron?

Im Mittelgesicht hält das Ergebnis meist 9 bis 18 Monate, bei festen, stark vernetzten Fillern teilweise länger. Der Bereich bewegt sich wenig, deshalb baut sich das Material langsamer ab als etwa in den Lippen. Wie schnell der Abbau verläuft, ist individuell und hängt vom Stoffwechsel, von Sport, Rauchen und Sonnenexposition ab. Eine Auffrischung ist jederzeit möglich, oft mit geringerer Menge als beim ersten Mal.

Wirkt das Gesicht danach aufgespritzt?

Bei zurückhaltender Menge und korrekter, tiefer Platzierung in der Regel nicht – das Gesicht soll ausgeruhter wirken, nicht verändert. Ein aufgespritzter Eindruck entsteht meist über Jahre durch wiederholtes Nachspritzen, ohne das noch vorhandene Material zu berücksichtigen. Deshalb dokumentieren wir jede Behandlung und raten aktiv ab, wenn aus unserer Sicht genug Volumen vorhanden ist. Falls zu viel Material liegt, lässt sich Hyaluronsäure mit Hyaluronidase wieder auflösen.

Hilft der Wangenaufbau auch gegen Nasolabialfalten?

Häufig ja, zumindest teilweise. Volumen auf dem Jochbein hebt das darüberliegende Gewebe leicht an und entlastet die Partie darunter, sodass Nasolabialfalten und Marionettenfalten weniger tief wirken – ohne dass dort injiziert wurde. Der Effekt ist allerdings moderat. Bei tiefen Falten kombinieren wir das Mittelgesicht mit einer kleinen Menge direkt in der Falte. Das braucht dort deutlich weniger Material und wirkt natürlicher.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die meisten beschreiben sie als gut auszuhalten. Spürbar sind ein kurzer Einstich und ein Druckgefühl, wenn das Material auf dem Knochen platziert wird. Auf Wunsch tragen wir vorab eine betäubende Creme auf; die verwendeten Filler enthalten in der Regel zusätzlich ein Lokalanästhetikum. Bei Arbeit mit einer stumpfen Kanüle sind meist nur wenige Einstiche nötig, was Schmerz und Blutergüsse reduziert. Schmerzfreiheit können wir nicht zusagen.

Wann kann ich nach dem Wangenaufbau wieder Sport machen und in die Sauna?

Verzichten Sie etwa zwei Tage auf intensiven Sport, Sauna, Solarium und Alkohol. Starke Durchblutung und Hitze können Schwellungen und Blutergüsse verstärken. Leichte Bewegung ist meist am Folgetag wieder möglich. Make-up im behandelten Bereich sollten Sie 24 Stunden aussetzen. Für ein wichtiges Ereignis planen Sie besser zwei Wochen Vorlauf ein, damit die Schwellung sicher abgeklungen ist.

Wangenaufbau oder Fadenlifting – was ist das Richtige für mich?

Das hängt davon ab, ob Volumen fehlt oder Gewebe abgesunken ist. Ein Wangenaufbau ersetzt fehlendes Volumen und stützt von unten. Ein Fadenlifting hebt abgesunkenes Gewebe mechanisch an, schafft aber kein Volumen. Bei flachem, eingefallenem Mittelgesicht ist Filler richtig, bei deutlicher Erschlaffung mit Hängebäckchen eher das Fadenlifting. Oft ist die Kombination sinnvoll: erst Volumen aufbauen, dann anheben.

Silvija Bihler, Praxismanagerin bei My Esthetic Düsseldorf

Fachlich geprüft von

Silvija Bihler

Praxismanagerin bei My Esthetic, Düsseldorf

Silvija Bihler leitet My Esthetic in Düsseldorf und verantwortet den gesamten Praxisbetrieb. Sie begann ihre Karriere an der französischen Riviera und gilt im Haus als Expertin für Hyaluronsäure-Behandlungen. Ihr Anspruch ist ein Ergebnis, das natürlich wirkt und die Mimik erhält.

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