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Stirnfalten entfernen in Düsseldorf — was mit Botulinumtoxin geht und was nicht

Stirnfalten gehören sicherlich zu den häufigsten Störfaktoren, die unser Gesicht älter aussehen lässt. Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl an Stirnfaltenbehandlungen. Doch wie weiß man, welche davon gut für einen ist?

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Wenn Sie Stirnfalten entfernen lassen möchten, in Düsseldorf oder anderswo, ist die wichtigste Information gleich zu Beginn diese: Die Stirn ist die empfindlichste Zone im ganzen Gesicht, wenn es um Botulinumtoxin geht. Nicht weil die Behandlung kompliziert wäre — sie dauert wenige Minuten — sondern weil ein einziger Muskel für das Ergebnis verantwortlich ist und dieser Muskel eine zweite Aufgabe hat, die man ihm nicht nehmen darf. Wir erklären Ihnen auf dieser Seite, was in unserer Praxis in der Düsseldorfer Innenstadt bei einer Behandlung der Stirnfalten passiert, wovon die Dosis abhängt, wann Sie mit welchem Ergebnis rechnen können — und in welchen Fällen wir von einer reinen Botulinumtoxin-Behandlung abraten.

Stirnfalten sind die waagerechten Linien, die quer über die Stirn laufen. Sie entstehen durch den Musculus frontalis, den Stirnmuskel. Jedes Mal, wenn Sie die Augenbrauen heben — beim Sprechen, beim Staunen, beim Lesen ohne Brille — zieht dieser Muskel die Haut nach oben und legt sie in Falten. Bei jungen Menschen verschwinden diese Linien sofort wieder, sobald die Mimik aufhört. Mit den Jahren lässt die Rückstellkraft der Haut nach: Kollagen und Elastin werden weniger, die Haut wird dünner, und aus der mimischen Linie wird nach und nach eine Linie, die auch in Ruhe sichtbar bleibt. Sonne, Rauchen und Schlafmangel beschleunigen diesen Übergang deutlich. Deshalb sehen wir ausgeprägte Stirnfalten durchaus schon bei Patientinnen und Patienten Ende zwanzig.

Stirnfalten gehören damit zu den Mimikfalten: Falten, die durch Muskelbewegung entstehen, nicht durch Volumenverlust. Das gilt auch für die benachbarten Zornesfalten zwischen den Brauen und für die Krähenfüße am äußeren Augenwinkel — alle drei werden deshalb nach demselben Prinzip behandelt.

Diese Unterscheidung — mimische Falte oder in Ruhe sichtbare Falte — entscheidet darüber, was eine Behandlung leisten kann. Wir kommen weiter unten darauf zurück, denn hier liegt der häufigste Grund für enttäuschte Erwartungen.

Der Stirnmuskel ist der einzige Heber Ihrer Augenbraue

Das ist der Satz, den Sie sich merken sollten. Der Musculus frontalis hebt nicht nur die Haut der Stirn, er hebt auch die Augenbraue. Er ist der einzige Muskel, der das tut. Alle Gegenspieler — die Glabellamuskulatur zwischen den Brauen, der Ringmuskel des Auges — ziehen die Braue nach unten.

Wird der Stirnmuskel zu stark entspannt oder zu tief, also zu nah an der Augenbraue behandelt, kippt dieses Gleichgewicht. Die Braue sinkt ab, das Oberlid wirkt schwer, der Blick müde statt frisch. Das ist kein seltener Ausnahmefall, sondern die typische Komplikation dieser Zone, und sie lässt sich nicht rückgängig machen — man muss abwarten, bis die Wirkung nachlässt.

Aus demselben Grund behandeln wir die Stirn fast nie isoliert. Nimmt man nur dem Heber seine Kraft und lässt den Senkern zwischen den Brauen ihre volle Aktivität, senkt sich die Braue umso deutlicher. Deshalb gehören Stirn und Zornesfalte in der Regel zusammen behandelt: Wenn beide Muskelgruppen gleichzeitig etwas Spannung abgeben, bleibt das Gleichgewicht erhalten. Ergänzt man die Krähenfüße, spricht man von der klassischen Behandlung der oberen drei Zonen — das ist das, was in Preislisten oft als „3 Zonen" auftaucht.

Wann eine Behandlung der Stirnfalten sinnvoll ist

  • Die waagerechten Linien zeigen sich vor allem bei Mimik und glätten sich in Ruhe noch weitgehend.
  • Sie stören sich an einem angestrengten oder besorgten Ausdruck, obwohl Sie sich nicht so fühlen.
  • Sie möchten vorbeugen: Wer die Stirn früh etwas entlastet, verzögert häufig den Übergang zur eingegrabenen Falte.
  • Es besteht bereits eine Behandlung der Glabella, und die Stirn soll im Gleichgewicht mitbehandelt werden.

Weniger sinnvoll oder jedenfalls nicht allein sinnvoll ist die Behandlung, wenn die Linien tief eingegraben und in völliger Ruhe klar sichtbar sind, wenn die Stirnhaut stark erschlafft ist und die Brauen ohnehin schon tief stehen, oder wenn Sie eine glatte, vollständig unbewegliche Stirn erwarten. Letzteres bieten wir bewusst nicht an.

Ablauf der Behandlung Schritt für Schritt

  1. Beratung und Mimikanalyse. Wir schauen uns Ihre Stirn nicht im Ruhezustand an, sondern in Bewegung: Sie heben die Brauen, runzeln die Stirn, kneifen die Augen zusammen. Daraus ergibt sich, wie kräftig Ihr Stirnmuskel arbeitet, wie hoch Ihre Stirn ist, wo Ihre Brauen stehen und ob eine Seite stärker zieht als die andere. Wir klären Vorerkrankungen, Medikamente (besonders Blutverdünner) und frühere Behandlungen.
  2. Planung und Einzeichnen. Die Einstichpunkte werden auf der aktiven Muskulatur markiert — mit ausreichendem Sicherheitsabstand zur Augenbraue. Wir legen gemeinsam fest, wie viel Beweglichkeit erhalten bleiben soll.
  3. Reinigung und Desinfektion. Make-up wird entfernt, die Haut desinfiziert. Eine Betäubung ist in der Regel nicht nötig; auf Wunsch kühlen wir vorab.
  4. Die Injektionen. Mit einer sehr feinen Nadel werden mehrere kleine Depots über die Stirn verteilt. Die meisten beschreiben das als kurzes Piksen. Der eigentliche Vorgang dauert etwa fünf bis zehn Minuten.
  5. Direkt danach. Sie bleiben kurz bei uns, wir besprechen die Verhaltensregeln. Anschließend können Sie gehen.
  6. Kontrolle nach etwa zwei Wochen. Wenn das Ergebnis vollständig eingetreten ist, schauen wir es uns an. Kleine Asymmetrien lassen sich zu diesem Zeitpunkt mit wenigen Einheiten nachjustieren.

Einheiten: wovon die Dosis abhängt

Botulinumtoxin wird nicht in Millilitern, sondern in Einheiten dosiert. Die Stirn braucht dabei meist deutlich weniger als die Zornesfalte — der Stirnmuskel ist flach und breit, die Glabellamuskulatur kompakt und kräftig. Eine pauschale Zahl wäre unseriös, weil die sinnvolle Menge von mehreren Faktoren abhängt:

  • Muskelkraft und Geschlecht. Männer haben in der Regel eine kräftigere Stirnmuskulatur und benötigen häufig mehr Einheiten als Frauen.
  • Stirnhöhe und Faltenverlauf. Eine hohe Stirn mit Linien bis zum Haaransatz braucht mehr Injektionspunkte als eine niedrige.
  • Brauenposition. Stehen die Brauen ohnehin tief, dosieren wir bewusst zurückhaltend und behandeln nur den oberen Anteil.
  • Ihr Wunschergebnis. Soll die Stirn spürbar ruhiger werden oder nur leicht entlastet? Beides ist möglich und unterscheidet sich in der Dosis.
  • Vorbehandlungen. Wer regelmäßig behandelt wird, kommt oft mit weniger aus, weil der Muskel über die Zeit an Kraft verliert.
  • Präparat. Verschiedene Botulinumtoxin-Präparate haben unterschiedliche Einheiten-Skalen — Zahlen aus dem Internet sind deshalb nicht vergleichbar.

Wir beginnen bei Erstbehandlungen bewusst eher niedrig. Nachlegen ist bei der Kontrolle nach zwei Wochen jederzeit möglich; zu viel lässt sich nicht zurücknehmen.

Wirkeintritt, Endergebnis und Haltbarkeit

Die erste Wirkung spüren die meisten nach zwei bis vier Tagen — die Stirn fühlt sich beim Hochziehen der Brauen etwas schwerer an, die Linien werden weicher. Das Endergebnis beurteilen wir nach etwa 14 Tagen. Bis dahin ist die Blockade der Nervenimpulse vollständig aufgebaut. Alles, was Sie vorher sehen, ist ein Zwischenstand — bewerten Sie Ihr Ergebnis bitte nicht am dritten Tag.

Die Wirkung hält in der Regel drei bis sechs Monate an. Diese Spanne ist keine Ungenauigkeit, sondern spiegelt echte individuelle Unterschiede wider. Wie lange es bei Ihnen hält, hängt ab von:

  • Ihrem Stoffwechsel. Ein schneller Stoffwechsel baut den Wirkstoff früher ab.
  • Der Muskelkraft. Kräftige Muskulatur „arbeitet sich zurück", die Wirkung lässt früher nach.
  • Intensivem Ausdauersport. Wer viel und intensiv trainiert, berichtet häufiger von kürzerer Wirkdauer.
  • Der Dosis. Niedrig dosierte, sehr natürlich gehaltene Behandlungen halten tendenziell kürzer.
  • Der Behandlungshistorie. Nach mehreren regelmäßigen Behandlungen verlängern sich die Intervalle bei vielen Patientinnen und Patienten.

Die Wirkung endet nicht abrupt, sondern verblasst über Wochen. Sinnvoll ist eine Auffrischung, bevor die Mimik wieder vollständig zurück ist — dann bleibt der Muskel dauerhaft entlastet. Rechnen Sie im ersten Jahr mit etwa zwei bis drei Sitzungen.

Wie ein natürliches Ergebnis entsteht

Eine unbewegliche, wächserne Stirn ist kein Zeichen einer guten Behandlung, sondern einer zu hohen Dosis. Ziel ist Teilbeweglichkeit: Die tiefsten Linien werden weicher, Sie können die Brauen aber weiterhin heben — nur eben nicht mehr so kraftvoll, dass sich die Haut in scharfe Kanten legt.

Praktisch heißt das: Wir legen nicht die ganze Stirn still, sondern behandeln die aktiven Anteile gezielt und dosiert, lassen dabei einen Sicherheitsstreifen oberhalb der Augenbrauen aus und stimmen die Stirn mit der Glabella ab. Wenn Sie nach der Behandlung noch erkennbar Mimik haben, ist das so gewollt. Wer eine vollständig glatte Stirn möchte, riskiert genau den schweren, müden Blick, den niemand haben will.

Bei einer sehr feinen Oberflächenstruktur oder wenn die Stirn nur leicht beruhigt werden soll, ist Micro-Botox eine Alternative: stark verdünnte Mengen, sehr oberflächlich verteilt, die eher das Hautbild verfeinern als die Mimik zu stoppen.

Ausfallzeit und was direkt danach zu erwarten ist

Eine Ausfallzeit im eigentlichen Sinn gibt es nicht — Sie sind unmittelbar wieder gesellschaftsfähig. Rechnen Sie aber mit Folgendem:

  • Kleine, leicht gerötete Quaddeln an den Einstichstellen, die sich meist innerhalb von 15 bis 60 Minuten zurückbilden.
  • Gelegentlich ein kleiner blauer Fleck, der sich abdecken lässt.
  • Manchmal ein leichtes Druck- oder Spannungsgefühl an der Stirn in den ersten Tagen.

Für die ersten Stunden gilt: nicht reiben, nicht massieren, kein Make-up für etwa vier Stunden. Verzichten Sie am Behandlungstag auf Sport, Sauna, Solarium und Alkohol und legen Sie sich in den ersten Stunden nicht flach hin — der Wirkstoff soll dort bleiben, wo er gesetzt wurde. Aktive Mimik in den ersten Stunden (bewusst die Brauen bewegen) schadet nicht.

Risiken, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Botulinumtoxin ist bei korrekter Anwendung ein gut untersuchtes Medikament, aber es ist ein Medikament — und an der Stirn gibt es spezifische Risiken, die Sie kennen sollten:

  • Absinken der Augenbraue (Brauenptosis). Das häufigste unerwünschte Ergebnis dieser Zone. Die Braue steht tiefer, das Oberlid wirkt schwerer. Entsteht meist durch zu tiefe Injektion oder zu hohe Dosis.
  • Herabhängendes Oberlid (Lidptosis). Seltener, aber deutlich störender. Sie entsteht, wenn Wirkstoff den Lidhebermuskel erreicht, und bildet sich über Wochen bis Monate von selbst zurück.
  • Asymmetrische Augenbrauen. Eine Braue steht höher als die andere. Häufig gut nachjustierbar — deshalb die Kontrolle nach zwei Wochen.
  • Ungewollt hochgezogene äußere Brauen („Spock-Brauen"), wenn der seitliche Stirnmuskel unbehandelt bleibt. Mit wenigen Einheiten korrigierbar.
  • Kopfschmerzen in den ersten Tagen, meist mild und vorübergehend.
  • Hämatome an den Einstichstellen, besonders bei blutverdünnenden Medikamenten.
  • Sehr selten allergische Reaktionen oder grippeähnliche Beschwerden.

Nicht behandelt wird in Schwangerschaft und Stillzeit, bei neuromuskulären Erkrankungen (etwa Myasthenia gravis oder Lambert-Eaton-Syndrom), bei bekannter Unverträglichkeit gegen Bestandteile des Präparats, bei akuten Infektionen oder Entzündungen im Behandlungsareal sowie unter bestimmten Medikamenten, die die neuromuskuläre Übertragung beeinflussen. Auch eine bereits deutlich abgesunkene Braue ist ein Grund, die Stirn nicht zu behandeln. Das besprechen wir vor jeder Behandlung.

Abgrenzung: Wann Botulinumtoxin allein nicht reicht

Hier ist die ehrlichste Passage dieser Seite. Botulinumtoxin entspannt einen Muskel. Es füllt nichts auf und es baut keine Haut auf. Bei tiefen, in Ruhe sichtbaren Linien — sogenannten statischen Falten — reicht Botulinumtoxin allein nicht. Die Falte wird weicher, weil die Mimik sie nicht mehr weiter vertieft, aber sie verschwindet nicht.

In diesen Fällen sprechen wir über Kombinationen:

  • Hyaluronsäure in sehr geringer Menge und feiner Technik, um die verbliebene Rille von innen abzumildern. An der Stirn ist das anspruchsvoll und wird zurückhaltend eingesetzt. Grundsätzliches dazu im Ratgeber Botox oder Hyaluron.
  • Skinbooster, um die Hautqualität und Feuchtigkeitsbindung der Stirnhaut zu verbessern — das lässt feine Linien weniger scharf erscheinen.
  • Microneedling zur Anregung der Kollagenbildung über mehrere Sitzungen.
  • Augenbrauenlifting, wenn das eigentliche Thema nicht die Falte ist, sondern eine tief stehende Braue. Manche Patientinnen runzeln die Stirn unbewusst permanent, um die Brauen oben zu halten — dann ist die Stirnfalte nur das Symptom.

Eine Einordnung aller Botulinumtoxin-Zonen finden Sie auf unserer Übersicht Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin. Wie Sie im Alltag gegensteuern, lesen Sie im Ratgeber Wie man das Auftreten von Stirnrunzeln minimiert.

Kombination mit anderen Faltenbehandlungen

Die Stirn ist selten das einzige Thema. Weil eine Faltenunterspritzung im oberen Gesichtsdrittel die Proportionen verändert, schauen wir uns in der Beratung immer das ganze Gesicht an:

  • Stirn und Zornesfalten gehören wie beschrieben zusammen — die Zornesfalte ist der Gegenspieler des Stirnmuskels.
  • Krähenfüße runden die Behandlung der Mimikfalten nach außen ab: Krähenfüße.
  • Nasolabialfalten und Marionettenfalten entstehen dagegen nicht durch Mimik, sondern durch Volumenverlust und werden mit Hyaluronsäure behandelt. Wird nur oben geglättet, fällt das untere Gesichtsdrittel manchmal stärker auf — mehr dazu unter Nasolabialfalten und Marionettenfalten.

Was davon in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam — nicht alles muss in einer Sitzung passieren.

Kosten

Wir nennen an dieser Stelle bewusst keine Lockpreise. Behandlungen mit Botulinumtoxin werden pro Zone oder nach verbrauchten Einheiten abgerechnet. Den Preis bestimmen im Wesentlichen: wie viele Einheiten Ihre Muskulatur benötigt, ob nur die Stirn oder — wie meist sinnvoll — Stirn und Zornesfalte gemeinsam behandelt werden, und welches Präparat zum Einsatz kommt. Die Kombination mehrerer Zonen in einer Sitzung ist in der Regel günstiger als Einzelbehandlungen zu verschiedenen Terminen.

Weil die Wirkung nach drei bis sechs Monaten nachlässt, sollten Sie nicht mit einem einmaligen Betrag rechnen, sondern mit etwa zwei bis drei Sitzungen im Jahr. Angebote wie „Botox ab 99 €" beziehen sich meist auf eine sehr kleine Einheitenzahl oder eine einzelne Zone — fragen Sie immer nach, wie viele Einheiten enthalten sind und ob die Kontrolle dazugehört.

Den aktuellen Preis für die Behandlung der Stirnfalten nennen wir Ihnen im Beratungsgespräch. Den verbindlichen Betrag nennen wir Ihnen nach der persönlichen Beratung, wenn feststeht, welche Zonen behandelt werden. Für größere Behandlungspläne ist eine Ratenzahlung über Medipay möglich.

Ihr Termin in Düsseldorf

Unsere Praxis liegt in der Breite Straße 22 in Düsseldorf. Jede Behandlung beginnt mit einem Beratungsgespräch, in dem wir Ihre Mimik ansehen und offen sagen, was sich erreichen lässt und was nicht. Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass eine Behandlung der Stirn in Ihrem Fall keinen Vorteil bringt, sagen wir Ihnen das. Vereinbaren Sie einen Termin.

FAQ

Was kostet Stirnfalten entfernen?

Die Kosten hängen davon ab, wie viele Einheiten Botulinumtoxin Ihre Stirnmuskulatur benötigt und ob zusätzlich die Zornesfalte mitbehandelt wird — was wir in den meisten Fällen empfehlen. Abgerechnet wird pro Zone beziehungsweise nach verbrauchten Einheiten. Die Kombination mehrerer Zonen in einer Sitzung ist meist günstiger als getrennte Termine. Den konkreten Preis nennen wir Ihnen nach der Beratung. Eine Ratenzahlung über Medipay ist möglich.

Wie kriegt man tiefe Stirnfalten weg?

Ganz weg bekommt man tiefe, in Ruhe sichtbare Stirnfalten mit Botulinumtoxin allein nicht. Der Wirkstoff entspannt den Stirnmuskel und verhindert, dass die Falte weiter vertieft wird — die vorhandene Rille bleibt aber sichtbar. Bei statischen Falten kombinieren wir deshalb: Botulinumtoxin gegen die Ursache, dazu je nach Befund sehr feine Hyaluronsäure, Skinbooster zur Verbesserung der Hautqualität oder Microneedling zur Kollagenanregung. Realistisch ist eine deutliche Milderung, keine vollständige Glättung.

Können Stirnfalten wieder weggehen?

Mimische Stirnfalten, die nur beim Hochziehen der Brauen erscheinen, können sich tatsächlich deutlich zurückbilden — sowohl durch eine Behandlung als auch, in geringerem Maß, durch Sonnenschutz, Nikotinverzicht und gute Hautpflege. Sobald sich eine Falte aber in die Haut eingegraben hat und in Ruhe sichtbar bleibt, verschwindet sie nicht mehr von selbst. Je früher der Muskel entlastet wird, desto länger bleibt die Falte im rückbildungsfähigen Stadium.

Wie lange hält eine Faltenunterspritzung?

Bei Botulinumtoxin an der Stirn liegt die Wirkdauer in der Regel bei drei bis sechs Monaten. Die erste Wirkung setzt nach zwei bis vier Tagen ein, das Endergebnis ist nach etwa 14 Tagen beurteilbar. Wie lange es hält, hängt von Stoffwechsel, Muskelkraft, Dosis, Sportintensität und Vorbehandlungen ab. Bei Hyaluronsäure-Fillern sind die Zeiträume länger — je nach Produkt und Region meist mehrere Monate bis über ein Jahr.

Kann die Augenbraue durch die Behandlung absinken?

Ja, das ist das typische Risiko dieser Zone und der Grund für unsere zurückhaltende Dosierung. Der Stirnmuskel ist der einzige Heber der Augenbraue. Wird er zu stark entspannt oder zu tief nahe der Braue behandelt, sinkt die Braue und das Oberlid wirkt schwer. Wir halten deshalb einen Sicherheitsabstand zur Augenbraue ein und behandeln die Stirn im Gleichgewicht mit der Zornesfalte. Tritt es auf, bildet es sich mit dem Nachlassen der Wirkung zurück.

Warum wird die Stirn nicht allein behandelt?

Weil Stirnmuskel und Glabellamuskulatur Gegenspieler sind. Der Stirnmuskel hebt die Braue, die Muskeln zwischen den Brauen ziehen sie nach unten. Entspannt man nur den Heber, gewinnen die Senker die Oberhand und die Braue sinkt. Behandelt man beide Gruppen dosiert gemeinsam, bleibt die Brauenposition stabil und das Ergebnis wirkt natürlicher. Deshalb ist die kombinierte Behandlung von Stirn und Zornesfalte in den allermeisten Fällen die sinnvollere Variante.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die Nadeln sind sehr fein, die meisten beschreiben die Injektionen als kurzes Piksen oder leichtes Brennen. Eine Betäubung ist in der Regel nicht erforderlich; auf Wunsch kühlen wir die Stirn vorab. Der eigentliche Vorgang dauert nur fünf bis zehn Minuten. Ein leichtes Druck- oder Spannungsgefühl an der Stirn in den ersten Tagen ist möglich und vergeht von selbst. Ein völlig empfindungsfreier Ablauf lässt sich nicht zusichern.

Wann darf ich nicht behandelt werden?

Nicht behandelt wird in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei neuromuskulären Erkrankungen wie Myasthenia gravis. Weitere Gegenanzeigen sind bekannte Unverträglichkeiten gegen Bestandteile des Präparats, akute Infektionen oder Entzündungen an der Stirn und bestimmte Medikamente, die die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel beeinflussen. Auch bei bereits deutlich abgesunkener Augenbraue raten wir ab. Blutverdünner sind kein grundsätzliches Ausschlusskriterium, erhöhen aber das Risiko blauer Flecken.

Wie bekomme ich die Falten auf der Stirn weg?

Auch wenn Stirnfalten ziemlich lästig sein können, sollten Sie Ihre Stirn nicht in Falten legen, vor allem wenn es Möglichkeiten gibt, sie weniger sichtbar zu machen.

Wenn Sie sich also gefragt haben, wie Sie Stirnfalten behandeln können, sollten Sie wissen, dass Veränderungen im Lebensstil und verschiedene Pflegeprodukte wirksam sein können. Wenn Sie jedoch nach besseren oder gar sofortigen Ergebnissen streben, sind minimal-invasive Behandlungen die perfekte Lösung, vor allem Filler, Botox und andere auf Neurotoxinen basierende Injektionspräparate.

In welchem Alter bekommen Sie Stirnfalten?

Falten sind normalerweise ein Zeichen des Alterns. Sie können aber auch schon Mitte zwanzig oder Anfang dreißig auftreten. Falten entstehen durch Veränderungen der Haut, wobei diese Veränderungen von zahlreichen Faktoren abhängen. Eines ist sicher: Je früher Sie anfangen, gegen die subtilen Anzeichen des Alterns anzukämpfen, desto besser.

Was ist der beste Filler für Stirnfalten?

Perfectha oder Restylane gehören heutzutage zu der beliebtesten Wahl von Dermalfillern.

Filler oder Botox?

Das ist die primäre Frage, und die Antwort hängt davon ab, wie stark Ihre Falten sind.

Silvija Bihler, Praxismanagerin bei My Esthetic Düsseldorf

Fachlich geprüft von

Silvija Bihler

Praxismanagerin bei My Esthetic, Düsseldorf

Silvija Bihler leitet My Esthetic in Düsseldorf und verantwortet den gesamten Praxisbetrieb. Sie begann ihre Karriere an der französischen Riviera und gilt im Haus als Expertin für Hyaluronsäure-Behandlungen. Ihr Anspruch ist ein Ergebnis, das natürlich wirkt und die Mimik erhält.

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